Unfallversicherung Vergleich

Unfallversicherung Vergleich zum Schutz bei Invalidität

Die schlimmsten Unfälle passieren im Haushalt! Bei den Angeboten in der Unfallversicherung treffen wir auf bekannte Anbieter aus der privaten Haftpflichtversicherung. Die Bestnoten im private Unfallversicherung Vergleich haben ebenfalls schon bekannte Versicherungen erzielt. Wir zeigen die Testsieger und bieten Ihnen die Möglichkeit Ihre persönliche Unfallversicherung bequem direkt in unserem Vergleichsrechner abzuschließen.

Wann springt die private Unfallversicherung für Sie ein?

Ist ein private Unfallversicherung Vergleich sinnvoll?

Welche Versicherungssumme sollte ich bei der Unfallversicherung wählen?

Was bedeutet die Gliedertaxe in der privaten Unfallversicherung?

Wer sind die Testsieger im Unfallversicherung Vergleich?

Was kostet eine private Unfallversicherung?

Wie unterscheidet sich die private Unfallversicherung von der gesetzlichen Unfallversicherung?

Wenn Sie durch einen Unfall einen bleibenden körperlichen Schaden erleiden, erhalten Sie für die entstandene Invalidität eine entsprechende Entschädigungszahlungen von ihrer privaten Unfallversicherung. Diese Geldleistung soll zur Erhaltung Ihres gewohnten Lebensstandards dienen.

Die Unfallversicherung bezahlt bei bleibenden Gesundheitsschäden ja nach Art der Schädigung. Bei Invalidität wird ein einmaliger Geldbetrag, der im Versicherungsvertrag festgeschrieben wurde, ausbezahlt. Eine so genannte Gliedertaxe legt die Berechnung fest, wie viel Geld für welchen geschädigten Körperteil zur Auszahlung fällig ist. Bei einer Teil-Invalidität wird auch nur der Teilbetrag der vereinbarten Invaliditätssumme ausbezahlt.

Verstirbt die versicherte Person bei einem Unfall, so wird den Hinterbliebenen eine im Vertrag vereinbarte Todesfall-Summe ausbezahlt. Je nach Unfallversicherung kann ab einem bestimmten Grad der Invalidität auch eine monatliche Rente ausbezahlt werden.

Im Fokus der privaten Unfallversicherung steht die Abmilderung von plötzlich auftretender Invalidität. Leistungen sollen dazu dienen, als finanzielle Absicherung ihren bisherigen Lebensstandard weiter zu gewährleisten. Über eine Progressionsstaffel können Sie je nach Schwere der eintretenden Invalidität, auch eine entsprechend erhöhte Unfallversicherungsleistung erhalten.

Neben der Einmalzahlung oder der lebenslangen Rente bei Invalidität, können Sie auch weitere Zusatzleistungen in ihre private Unfallversicherung einschließen:

  • Krankenhaustagegeld
  • Krankentagegeld
  • Kosten kosmetischer Operationen
  • Reha und Kur Leistungen

Was kann alles passieren, damit ihre private Unfallversicherung eingreifen muss?

Im Winterhalbjahr liegt eine Antwort auf der Hand. Tausende Wintersportler genießen den Pistenspaß im Schnee und etwa knapp 40.000 Skifahrer müssen dann ärztlich behandelt werden, weil sie nach einem Sturz Schulter oder Knieverletzungen haben. Jeder fünfte private Unfall passiert beim Skifahren oder Snowboarden, auch wenn die Wintersaison relativ kurz ist.

In folgenden Fällen ist die Leistung der privaten Unfallversicherung ausgeschlossen

  • Invalidität infolge einer selbst geplanten und ausgeführten Straftat
  • Invalidität infolge von Extremsport, wie etwa Gleitschirmfliegen
  • Unfälle unter dem Einfluss von Drogen bzw. Alkoholmissbrauch
  • Krankheiten, die im Inneren des Körpers entstehen, wie etwa ein Schlaganfall.
  • Normale körperliche Abnutzungserscheinung. Reißt das Kreuzband beim Skifahrer ist das kein Unfall, es sei denn der Riss wurde durch den Zusammenstoß mit einem anderen Skifahrer herbeigeführt.

Unfallversicherungen sind keine Pflichtversicherungen, aber wenn sie sportlich aktiv sind oder einen riskanten Beruf haben, sollten Sie über den Abschluss einer privaten Unfallversicherung nachdenken. Dabei gilt es immer zu berücksichtigen, dass ein Unfallereignis nicht gleich Unfallereignis ist. Es gibt eine exakte Definition des Begriffs Unfall, dabei handelt es sich um ein plötzlich von außen auf den Körper wirkendes Ereignis. Wenn Sie sich also beim Skifahrer das Kreuzband reißen, läuft diese Schädigung nicht unter dem Oberbegriff Unfall.

Die folgenden Merkmale müssen gegeben sein, damit das Ereignis Unfall auch die Leistungen Ihrer privaten Unfallversicherung auslöst:

> Der Unfall muss überraschend von außen auf Sie einwirken

> Die daraus entstehenden Folgen müssen für Sie unfreiwillig sein.

> Es müssen körperliche Schäden vorliegen. Psychische Schäden werden von der privaten Unfallversicherung nicht gedeckt.

Die Leistungen der Unfallversicherung treten ein, wenn innerhalb eines Jahres nach dem Unfall eine Invalidität ärztlich festgestellt wurde. Sie müssen Ihren Anspruch auf Invaliditätsleistung spätestens 15 Monate nach dem Unfall geltend machen, um dann eine Einmalzahlung oder die Invaliditätsrente zu erhalten.

Es gibt zwei Parameter, die für Ihre Unfallversicherung bestimmend sind. Zum einen die Deckungssumme Grundsumme und zum anderen die Progression bei der Invaliditätsleistung.

Die Grundsumme können Sie nach der Höhe Ihres Bruttoeinkommens bestimmen. Sie sollte in etwa das 3-5 fache des jährlichen Einkommens betragen. Mit der Progression erhöhen Sie die Zahlung bei einer Invaliditätsleistung, was sich aber erst bei einem wirklich hohen Invaliditätsgrad bemerkbar und in Zahlen spürbar macht.

Wollen Sie Ihre Kinder mit einer privaten Unfallversicherung absichern, sollten Sie die vereinbarte Versicherungssumme etwas höher ansetzen, da Ihre Kinder bisher in ihrem Leben keinerlei Erwerbsminderungsrentenansprüche erarbeiten konnten. Die Leistungen aus der privaten Unfallversicherung sollten für das gesamte weitere Leben ausreichen und deshalb sollte die Deckungssumme auch entsprechend der jeweiligen Lebenssituation gewählt werden.

Die Gliedertaxe ist die Grundlage zur Berechnung der Summe, die im Fall von Invalidität an den Versicherten ausbezahlt wird. Jedem Körperteil wird ein exakter, prozentualer Wert zugeordnet, der dann im Bezug zur gewählten Versicherungssumme die Versicherungsleistung definiert. Die Unfallversicherung Anbieter haben unterschiedliche Gliedertaxen und so kann es sinnvoll sein, die genauen Glieder Prozentwerte der Anbieter zu vergleichen. Wenn beispielsweise der Verlust eines Beines bei der einen Unfallversicherung 30 % der Versicherungssumme als Zahlung ausgelöst, während beim anderen Anbieter dafür 55 % fällig sind, macht das Summe einen deutlichen Unterschied in der Leistung.

Beispielhafte Gliedertaxe

Körperteil Invaliditätsgrad (laut GDV)
Auge 50 Prozent
Gehör (ein Ohr) 30 Prozent
Geruch 10 Prozent
Arm 60 Prozent
Hand 55 Prozent
Bein (unterhalb Knie) 50 Prozent
Bein (Mitte Oberschenkel) 70 Prozent
Fuß 40 Prozent
Große Zehe 10 Prozent

Die Bewertung wurde von der renommierten Rating Agentur Franke und Bornberg mit Stand 12/2017 erstellt.

Rechte bei: www.franke-bornberg.de

Folgender Kundenbedarf wurde für die Bewertung angenommen:

  • Mann/Frau
  • Alter 27
  • Berufliche Gefahrengruppe: A = Bankkaufmann / B = Handwerker (Maler)
  • Laufzeit Vertrag: 1 Jahr, jährliche Zahlweise
  • Leistung Invalidität: 100.000,- € mit 500% Progression
  • Produktqualität Topschutz
Gesellschaft Tarif Prämie/A Prämie/B Punkte Note
GVO Oldenburg Unfallversicherung Top VIT 101,86 166,60 100 sehr gut
Interrisk XXL mit Standard Taxe 120,17 216,28 97 sehr gut
Stuttgarter Unfallvorsorge aktiv Premium 122,84 231,64 96 sehr gut
Ammerländer Exclusiv 117,81 193,97 93 sehr gut
Hanse Merkur Top mit Gliedertaxe 146,06 230,62 93 sehr gut
LBN Vers.Verein LBN-BESSER+ 124,95 261,80 93 sehr gut
Domcura Top-Schutz 153,51 258,23 90 sehr gut
Janitos Best Selection Trend 168,98 268,94 87 sehr gut
VHV EXKLUSIV 154,70 287,98 87 sehr gut
HUK 24 Classic 114,30 162,00 86 sehr gut
Zurich Insurance PrivatSchutz Unfall Top 146,37 234,48 86 sehr gut

Je nach Höhe der gewählten Versicherungssumme, berechnet sich grundsätzlich auch Ihr Versicherungstarif. Je älter Sie sind, desto günstiger kann die Unfallversicherung werden, denn ab dem Rentenalter übernimmt ihre Rentenversicherung Zahlungen und die Unfallversicherung muss weniger Leistungen erbringen. Es werden auch ihr Beruf und die Ausübung gefährlicher Hobbys für die Kalkulation des Versicherungstarifs herangezogen.

So setzt sich der Unfallversicherung Tarif zusammen aus:

  1. Alter des Versicherungsnehmers
  2. Beruf
  3. gewählte Versicherungssumme
  4. gewählte Zusatzleistungen
  5. personenbezogene Risiken (Hobbys, Ehrenämter etc.)

Die gesetzliche Unfallversicherung muss im Rahmen der Sozialversicherungen von ihrem Arbeitgeber übernommen und bezahlt werden. Sie sind durch die gesetzliche Unfallversicherung jedoch nur während der Arbeitszeit und auf dem direkten Weg zur Arbeit abgesichert. Der Geltungsbereich bezieht sich ausschließlich auf Deutschland. In ihrer Freizeit oder auf Reisen im europäischen Ausland benötigen Sie deshalb in jedem Fall eine private Unfallversicherung, um auch hier gegen Folgen eines Unfalls geschützt zu sein.

Zentrales Thema der gesetzlichen Unfallversicherung ist die Prävention und Unfallverhütung am Arbeitsplatz. Priorität hat immer die Wiederherstellung der Gesundheit und nur in gravierenden Fällen, wird eine Leistung wegen Invalidität erstattet. Auslöser der Leistungen in der gesetzlichen Unfallversicherung müssen ein Arbeitsunfall oder eine ärztlich festgestellte Berufskrankheit sein.

Mit ihrer privaten Unfallversicherung hingegen sind Sie jederzeit weltweit gut abgesichert.